Die Geschichte
Die „Mutter Beimer der Travestie“ — seit 1988 in Berlin.
Margot Schlönzke ist eine feste Größe im Berliner Kultur- und Nachtleben. Als Moderatorin, Sängerin, Entertainerin und politische Aktivistin verbindet sie seit Jahrzehnten Bühnenkunst mit gesellschaftlichem Engagement — laut, sichtbar und ohne Kompromisse.
Anfang der 90er Jahre begann sie als Travestie-Künstlerin — in einer Zeit, in der queere Sichtbarkeit noch hart erkämpft werden musste. Um die Jahrtausendwende wandelte sie sich zur politischen Drag-Aktivistin: Unterhaltung und Haltung wurden zu ihrer Handschrift. Ihr Schattenkabinett am BKA-Theater ist längst Institution — Polit-Talk der ganz anderen Art.
Margot ist in der queeren Community eng vernetzt und arbeitet mit zahlreichen Organisationen zusammen: Deutsche Aidshilfe, Berliner Aidshilfe, Schwulenberatung Berlin, Schwules*Museum, LSVD, Lesbisch-Schwules Stadtfest, Folsom Europe e.V., BLF e.V., Katte e.V. und viele weitere.
„Pride ist nicht einmal im Jahr. Pride ist, wie wir jeden Abend auf die Bühne gehen.“
— Margot Schlönzke
Margot Schlönzke verbindet Unterhaltung mit gesellschaftlichem Engagement — laut, sichtbar und unüberhörbar.
Aus einer Corona-Idee im Kiez entstanden, übernahm Margot die KiezTour und leitet seitdem die wöchentlichen Drag-Stadtführungen durch Europas ältestes queeres Viertel am Nollendorfplatz — 140 Jahre queere Berliner Geschichte, jeden Donnerstag.
Seit 2023Nach dem Anschlag auf den Pulse Nightclub organisierte Margot gemeinsam mit Ryan Stecken eine Mahnwache am Brandenburger Tor. Beide sorgten dafür, dass das Brandenburger Tor zu diesem Anlass erstmals in den Farben der Regenbogenfahne erstrahlte. Ein Zeichen der Solidarität, das um die Welt ging.
12.000+ MenschenVon 2012 bis 2018 moderierte Margot ehrenamtlich einmal im Jahr den Benefiz-Lauf der Berliner AIDS-Hilfe auf dem Tempelhofer Feld. Ein Zeichen für das Leben und gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung.
6 JahreSeit 2007 moderiert Margot die Medien- und Kleinkunst-Bühne auf dem Lesbisch-Schwulen Stadtfest in Berlin — eines der größten queeren Open-Air-Events Europas.
Seit 2007Von 2003 bis 2018 leitete Margot die Organisation der jährlichen MISS*ter CSD-Wahl — eine Institution rund um den Berliner Christopher Street Day und Feier queerer Kultur und Sichtbarkeit.
15 JahreSeit 2003 moderiert und kuratiert Margot jährlich das zweitägige Bühnenprogramm der Potsdamer CSD unter dem Namen „Queensday“. Hier schlüpft sie in die Rolle der gescheiterten Exil-Moderatorin „Linda in Moll“, welche mit viel Herz sich in die Herzen des Publikums trinkt… äh… singt.
Seit 2003Margot gründete 2002 den Satire-Preis „Goldene Jungschwuppe“ und setzt sich fortlaufend für LGBTIQ+-Rechte und soziale Gerechtigkeit ein — auf der Bühne und abseits davon.
7 Jahre